Geld ist ein allgemein akzeptiertes Tauschmittel, ein Wertmaßstab und ein Mittel zur Wertaufbewahrung. Bargeld gibt im Euroraum das Eurosystem aus (in Deutschland die Bundesbank). Der weitaus größte Teil des Geldes ist aber Buchgeld auf Konten – und das entsteht vor allem, wenn Geschäftsbanken Kredite vergeben: Die Bank schreibt Ihnen den Kreditbetrag gut, gleichzeitig entsteht Ihre Schuld. Wird der Kredit getilgt, verschwindet dieses Geld wieder.
Im Detail: Rechenweg, Rechtsgrundlage, Bankpraxis
Die Europäische Zentralbank steuert über ihre Leitzinsen, wie teuer Zentralbankgeld für Banken ist. Bauzinsen folgen vor allem den Kapitalmarktzinsen (etwa Renditen von Bundesanleihen und Pfandbriefen) plus Marge der Bank. Weil Banken Kredite mit eigenem Kapital unterlegen müssen und die Wohnimmobilienkreditrichtlinie (§ 505a BGB) eine Kreditwürdigkeitsprüfung verlangt, prüfen sie Einkommen, Ausgaben und Sicherheiten so genau. Geld hat keinen Wert an sich – sein Wert hängt am Vertrauen und daran, was man dafür kaufen kann.